{"id":102,"date":"2017-10-18T15:00:07","date_gmt":"2017-10-18T15:00:07","guid":{"rendered":""},"modified":"-0001-11-30T00:00:00","modified_gmt":"-0001-11-30T00:00:00","slug":"","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ps.501-legion.de\/?p=102","title":{"rendered":"Fire Emblem Warriors"},"content":{"rendered":"<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/ps.501-legion.de\/files\/image_db\/75867.jpg\" alt=\"Bild 75867\" style=\"float: right;\">Dass die erste Kooperation zwischen Nintendo und dem unter Koei Tecmo stehenden Studio Omega-Force mit einem respektablen Erfolg endete, <a href=http:\/\/www.planet3ds.de\/test\/475-review-hyrule-warriors-legends.html>sollte kein Geheimnis sein<\/a>. Da wundert es wenig, dass das Team direkt f\u00fcr ein neues Projekt eingespannt wurde, das diese Woche in Europa aufschl\u00e4gt: <b>Fire Emblem Warriors<\/b>. Nun muss ich gestehen, dass ich im Vorfeld gleicherma\u00dfen skeptisch und gespannt auf das Ergebnis war. Einerseits bietet die <i>Fire Emblem<\/i>-Reihe reichlich Stoff f\u00fcr anst\u00e4ndige Schlachten mit bekannten Helden, andererseits d\u00fcrfte aufgrund der deutlich bodenst\u00e4ndigeren Waffen die Sorge in Bezug auf Abwechslung gr\u00f6\u00dfer sein. So viel kann ich schon mal vorwegnehmen: <I>Fire Emblem Warriors<\/i> hat viele meiner Erwartungen erf\u00fcllen k\u00f6nnen \u2013 nur leider waren dabei eben nicht nur die guten bei. Woran es hakt und warum man trotzdem noch einen Mordsspa\u00df mit den Massenschlachten haben kann, das zeige ich euch in diesem Test.<\/p>\n<p><b>Ein K\u00f6nigreich im Krieg<\/b><br \/>\nErster Anlaufpunkt des Abenteuers ist nat\u00fcrlich der Story-Modus, in den man auch direkt zu Spielbeginn geworfen wird. Hier verk\u00f6rpert man wahlweise den hitzk\u00f6pfigen Rowan oder die besonnene Lianna, ihrerseits Thronerben des K\u00f6nigreichs Aytolis. Leider wird aus den ruhigen Pl\u00e4nen nichts, denn eines unsch\u00f6nen Tages tun sich Dimensionstore am Himmelzelt auf und Monster \u00fcberfallen das einst friedliche Reich. Nun befinden sich die beiden Zwillinge in Begleitung des befreundeten Gristonne-Prinzen Darios auf der Flucht und sucht nach einer M\u00f6glichkeit, die Situation zum Guten zu wenden. Auf ihrer Reise treffen sie auf Helden der <i>Fire Emblem<\/i>-Welten, die es durch die Dimensionstore ebenfalls nach Aytolis verschlagen hat und bei denen es sich um Schl\u00fcsselfiguren zur Aktivierung des m\u00e4chtigen Flammenschildes handelt. Reichlich Stoff also f\u00fcr eine gro\u00dfartige Crossover-Story? Leider nein. Die Handlung an sich bietet leider nur wenige wirkliche Highlights und wirkt teilweise auch nur wie eine schwache Ausrede f\u00fcr die Versammlung der <i>Fire Emblem<\/i>-Stars \u2013 und selbst in diesem Gebiet versagt der Plot dank der mangelhaften Verkn\u00fcpfung aller Geschichtseckpunkte. Wegen der rund 15 Spielstunden umfassenden Story solltet ihr <i>Fire Emblem Warriors<\/i> jedenfalls nicht spielen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/ps.501-legion.de\/files\/image_db\/75868.jpg\" alt=\"Bild 75868\" style=\"float: left;\">Viel wichtiger ist da schon, was auf dem Schlachtfeld vonstatten geht. Je nach Mission stehen bis zu vier Einheiten unter eurer Kontrolle, die ihr wahlweise direkt oder per Karten-Kommando \u00fcber die weitl\u00e4ufigen Umgebungen scheucht. Ganz wie in den <I>Warriors<\/i>-Spielen \u00fcblich mangelt es nat\u00fcrlich nicht an reichhaltigem Kanonenfutter, das ihr mit simplen Tastenkombinationen scharenweise vom Bildschirm fegt. Die niedrigstufigen Soldaten wehren sich in der Regel nicht wirklich, m\u00fcssen sie aber auch nicht: Stattdessen dienen sie allein zur eindrucksvollen und auf simple Art auch unterhaltsamen Aufstockung eurer Kriegeranzeige und Erfahrungspunkte. Lediglich Kommandanten mit Namen und Lebensenergiebalken fallen durch ihre Gegenwehr auf \u2013 insbesonders die einzigartigen <i>Fire Emblem<\/i>-Helden und -Schurken. Sp\u00e4testens hier wird wichtig, dass ihr die passende Waffe f\u00fcr den Kampf f\u00fchrt. Ganz wie in der Vorlage \u00fcblich funktionieren die Kampfinstrumente nach einem klassischen Stein-Schere-Papier-Prinzip, bei dem zum Beispiel Axtk\u00e4mpfer gegen Lanzentr\u00e4ger im Vorteil sind, bei Schwertschwingern jedoch den K\u00fcrzeren ziehen. So zumindest die Theorie, in der Praxis dauert das Erledigen von Gegnern mit Vorteil h\u00e4ufig jedoch einfach nur l\u00e4nger und l\u00e4sst sich notfalls auch mit roher Gewalt regeln. Ihr verzichtet so nur auf die im Vorteil h\u00e4ufiger auftretende Starreanzeige, die durch Leerung einen besonders starken Angriff erm\u00f6glicht. Lediglich bei Waffen mit besonderen Eigenschaften wie \u201eDrachentod\u201c oder \u201eFliegertod\u201c ist tats\u00e4chlich Vorsicht geboten. Diese Parameter sollten definitiv ernst genommen werden, wenn ihr eure gefl\u00fcgelten Pegasus-Ritter nicht nach ein, zwei popeligen Pfeilsch\u00fcssen im Sand liegen sehen m\u00f6chtet! Das schmerzt erst recht, wenn ihr <i>Fire Emblem Warriors<\/i> im klassischen Modus mit endg\u00fcltigen Toden \u2013 oder zumindest kampfhinderlichen Verletzungen; aus Story-Gr\u00fcnden sterben eure spielbaren Helden tats\u00e4chlich nie \u2013 spielt. Der Druck wird allerdings auch dadurch gemildert, dass gefallene Einheiten gegen eine gewaltige Gold-Summe und seltene Materialien auch \u201ewiederbelebt\u201c werden k\u00f6nnen. Und wer den ganzen Kram gar nicht erst mitmachen m\u00f6chte, darf nat\u00fcrlich auch zum Anf\u00e4nger-Modus wechseln, der gefallene K\u00e4mpfer nach Schlachtenende ohne Gold- und Materialstrafen sofort zur\u00fcckholt.<\/p>\n<p><b>Ein-Mann-Armee und Feldherr in einem<\/b><br \/>\nDie <i>Fire Emblem<\/i>-Elemente enden da \u00fcbrigens noch nicht. Wie bereits angemerkt, k\u00f6nnt ihr sowohl die unter eurem direkten Kommando stehenden Spielercharaktere als auch direkte Verb\u00fcndete \u00fcber den jederzeit aufrufbaren Kartenbildschirm quer \u00fcber das Schlachtfeld schicken. An sich keine neue Mechanik in der <i>Warriors<\/i>-Reihe, fand sie doch schon bei diversen <I>Samurai Warriors<\/i>-Teilen und <i>Hyrule Warriors Legends<\/i> gro\u00dfz\u00fcgig Verwendung, doch die Umsetzung macht den Unterschied: Eure Kameraden sind n\u00e4mlich ungew\u00f6hnlich kompetent bei der Erf\u00fcllung ihrer Aufgaben! Egal ob ihr ihnen die Eroberung einer Feste, die Verteidigung eines wichtigen Offiziers oder einen einfachen Heilungsbefehl auferlegt, sofern keine gr\u00f6\u00dferen Hindernisse wie Waffennachteile im Weg stehen, melden sie sich nach einiger Zeit zuverl\u00e4ssig mit Erfolg zur\u00fcck. Wirklich effektiv genug, um die Schlachten v\u00f6llig allein zu gewinnen, ist die KI nat\u00fcrlich trotzdem nicht, bei einigen stressigeren Situationen wusste ich diese Hilfe dennoch sehr zu sch\u00e4tzen. Zum Pflichtprogramm wird dieses Micromanaging \u00fcbrigens trotzdem nicht: Viele Missionen lassen sich auch ganz klassisch mit rein eigenh\u00e4ndigen Eingriffen gewinnen \u2013 erst recht, wenn man sich erst einmal ordentlich gest\u00e4rkt hat.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/ps.501-legion.de\/files\/image_db\/75865.jpg\" alt=\"Bild 75865\" style=\"float: right;\">Aufmerksame Leser werden vielleicht bemerkt haben, dass ich bereits Materialien erw\u00e4hnt habe. \u00c4hnlich wie in <i>Hyrule Warriors<\/i> werden eure Charaktere nicht nur durch normale Levelaufstiege st\u00e4rker, sondern m\u00fcssen zur vollen Entfaltung ihrer Kr\u00e4fte mit im Kampf erbeuteten Upgrade-Objekten ausgestattet werden. Die dadurch erworbenen Fibeln f\u00fcgen etwa neue Kombos zum Repertoire eurer \u00fcber 20 Streiter hinzu oder st\u00e4rken ihre Verteidigung gegen alle m\u00f6glichen Schmerzspender. Hier finden sich auch aus <i>Fire Emblem<\/i> entliehene, passive F\u00e4higkeiten, die separat ausger\u00fcstet werden k\u00f6nnen, und sogar ein einmaliger Klassenaufstieg ist m\u00f6glich. Ein Meistersiegel im Inventar vorausgesetzt, k\u00f6nnt ihr einen Level-15-Helden eurer Wahl zu einem gewaltigen Kraftschub verhelfen und so noch mehr Move- und St\u00e4rkungs-Upgrades freischalten. Das hat leider auch den unsch\u00f6nen Nebeneffekt, dass es mir gerade im Historischen Modus \u2013 dazu sp\u00e4ter mehr \u2013 h\u00e4ufig vorkam, als w\u00fcrde bei Missionen ab Level 15 die Bef\u00f6rderung der eigenen Charaktere praktisch vorausgesetzt. Ziemlich ung\u00fcnstig, wo doch die Anzahl der Meistersiegel auf die der spielbaren K\u00e4mpfer abgestimmt ist und man sie erst nach und nach erspielt! \u00dcberhaupt verkommt das an sich motivierende Upgrade-System sehr schnell zur frustrierenden Flei\u00dfarbeit. So gelangt man im Story-Verlauf recht selten an Materialien f\u00fcr Magier und vor allem Bogensch\u00fctzen, weswegen eure entsprechend gem\u00fcnzten Helden lange Strecken mit ihren Basis-F\u00e4higkeiten auskommen m\u00fcssen. Die mit einem Bogen ausgestattete Schreinjungfer Sakura verbrachte bei mir aus diesem Grund die gesamte Kampagne auf der Ersatzbank.<\/p>\n<p>Apropos Charaktere und Klassen: Zwar bietet <i>Fire Emblem Warriors<\/I> eine wirklich stolze Anzahl an spielbaren Recken, nur leider wird diese Ansammlung durch einige doppelte Movesets erkauft. So spielen sich der ylissische Prinz Chrom und seine Tochter Lucina beinahe identisch, zwischen den Hoshido-Sch\u00fctzen Sakura und Takumi besteht kaum ein Unterschied und die drei verf\u00fcgbaren Pegasus-Ritter \u2013 \u00fcbrigens auch die einzigen Lanzentr\u00e4ger des Spiels \u2013 gleichen sich in ihren Attacken wie ein Ei dem anderen. Lediglich ihre jeweiligen Spezialattacken verf\u00fcgen \u00fcber andere Animationen. Das ist insofern entt\u00e4uschend, da <i>Hyrule Warriors<\/i> es zuvor noch schaffte, drei Links mit komplett unterschiedlichen Spielweisen unterzubringen. Immerhin sorgen die Kombos beim Aufr\u00e4umen der Schlachtfelder trotzdem f\u00fcr Laune und f\u00fchlen sich auf die richtige Art wuchtig an \u2013 v\u00f6llig gleichg\u00fcltig, ob ihr nun Corrins Halbdrachengestalt in die Schwerter-Kombos einwebt oder mit der Manakete Tiki als Vollblutdrache durch feindliche Armeen fegt: Hunderte Gegner vom Screen zu putzen f\u00fchlt sich einfach immer noch befreiend an. \u00dcbrigens bietet auch <i>Fire Emblem Warriors<\/i> das aus den Vorlagen bekannte Support-System, es dient allerdings haupts\u00e4chlich als sch\u00f6ne Deko. So k\u00f6nnt ihr zwar eure Charaktere in der Schlacht zu Zweierpaaren zusammenschlie\u00dfen und so auf zus\u00e4tzliche Hilfsman\u00f6ver zur\u00fcckgreifen, sp\u00fcrbare Wertesch\u00fcbe gibt es dadurch jedoch nicht. Stattdessen erhaltet ihr mit jedem erzielten Support-Rang Upgrade-Items und schaltet in sehr wenigen F\u00e4llen bei Vervollst\u00e4ndigung der freundschaftlichen Bande eine neckische, kurze Unterhaltung zwischen den beiden Figuren frei.<\/p>\n<p><b>Best of Fire Emblem<\/b><br \/>\n<img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/ps.501-legion.de\/files\/image_db\/75866.jpg\" alt=\"Bild 75866\" style=\"float: left;\">Nun haben wir die knappe Handlung erlebt, unsere Helden ein wenig aufgemotzt und brauchen nun weitere Besch\u00e4ftigungsm\u00f6glichkeiten. Da kommt der Historische Modus gerade richtig! Dahinter verbirgt sich ein Missions-Modus mit interessantem Twist: Ihr stellt n\u00e4mlich auf diversen Kleinkarten bedeutende Schlachten verschiedener <I>Fire Emblem<\/i>-Spiele grob nach. Nun ja, zumindest in visueller Hinsicht, denn die eigentlichen Gefechte dort laufen nat\u00fcrlich nach dem <I>Warriors<\/i>-Muster ab. Hier wird auch oberfl\u00e4chlich betrachtet einiges an Abwechslung geboten: Mal steht die Rettung von verb\u00fcndeten Einheiten auf dem Programm, an anderer Stelle sollt ihr eure Festungen unter starkem Feindfeuer verteidigen, eine andere Variante wiederum erfordert lediglich das schnelle Ausschalten von so vielen Gegnern wie m\u00f6glich. Da diese Aufgaben jedoch h\u00e4ufig in simple \u201eSchalte den gegnerischen Anf\u00fchrer\u201c-Missionen m\u00fcnden, werden selbst die mit der Zeit nat\u00fcrlich ein wenig eint\u00f6nig. Besonders nervig: Manche Varianten, zum Beispiel die Arena-Auftr\u00e4ge, ziehen sich dank der absurden Lebensenergiemenge der Feinde unn\u00f6tig in die L\u00e4nge. Trotzdem kann ich nicht bestreiten, dass das Abackern der Aufgaben einen simplen Charme hat, der mich \u2013 \u00e4hnlich wie beim Abenteuer-Modus von <i>Hyrule Warriors<\/i> &#8211; \u00fcber l\u00e4ngere Zeit an die Konsole fesseln konnte. Aufgrund ihrer K\u00fcrze und Einfachheit eignen sich die historischen Schlachten auch perfekt f\u00fcr eine kleine Runde zwischendurch oder kurzweilige Partien im Koop-Modus.<\/p>\n<p><b>Volle Power oder fl\u00fcssige(re)s Bild?<\/b><br \/>\nStichwort Koop: Ja, ihr k\u00f6nnt <i>Fire Emblem Warriors<\/i> auch optional mit einem zweiten Spieler gemeinsam zocken. Das gilt sogar f\u00fcr praktisch die gesamte Story-Kampagne und ist auch mit nur einem Joy-Con spielbar! Allerdings kommt der Splitscreen-Modus nicht ohne Probleme daher. Die allgemeinen Performance-Einbu\u00dfen kann man eventuell noch ignorieren, die Menge der dargestellten Gegner allerdings nicht, zumal sie unter den beiden Spielern geteilt wird. Sprich: Es kann Situationen geben, in denen ein Spieler reichlich Kanonenfutter auf dem Bildschirm hat, w\u00e4hrend der andere theoretisch in einem Meer aus roten Punkten steht, tats\u00e4chlich jedoch nur g\u00e4hnende Leere verzeichnet. Besonders frustrierend wird dies bei K\u00e4mpfen gegen Kommandanten, die gerne mal w\u00e4hrend der Kombo verschwinden, nur um kurz danach wieder ins Bild geladen zu werden. Als w\u00e4re das noch nicht genug, macht es diese niedrige Anzahl an Gegnern schwerer, f\u00fcr S-R\u00e4nge oder Bildfragmente geforderde K.O.-Mengen zu erzielen. In den Testpartien mit meinem Bruder, seines Zeichens sehr versiert in Sachen <I>Dynasty Warriors<\/i>, haben wir uns zwar um all diese Probleme herumarrangieren und trotzdem eine Menge Spa\u00df haben k\u00f6nnen, allerdings macht das die zugrundeliegenden Probleme nicht unbedingt kleiner. Auch gibt es nur die Option, das Spiel lokal im Splitscreen zusammen zu zocken. Lokale Drahtlospartien oder gar Online-Sp\u00e4\u00dfe sind nicht m\u00f6glich.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/ps.501-legion.de\/files\/image_db\/75864.jpg\" alt=\"Bild 75864\" style=\"float: right;\">Eine M\u00f6glichkeit, diesem zumindest ein wenig entgegenzuwirken, ist das Wechseln in den Leistungs-Modus. Das Spiel bietet euch n\u00e4mlich zwei Grafikeinstellungen f\u00fcr den TV-Betrieb: \u201eQualit\u00e4t\u201c l\u00e4sst das Spiel gestochen scharf aussehen, l\u00e4uft daf\u00fcr aber nur mit maximal 30 Bildern die Sekunde und kann bei aufwendigeren Szenen schon mal ruckeln. \u201eLeistung\u201c sorgt hingegen f\u00fcr eine immer noch ordentliche, allerdings deutlich verwaschenere Darstellung, die im Austausch daf\u00fcr mit bis zu 60 Bildern die Sekunde l\u00e4uft \u2013 oder im Koop-Modus eben deutlich stabiler, wenngleich immer noch nicht optimal. Im Handheld-Betrieb gibt es hingegen nur eine Grafikoption, die n\u00e4her an den Qualit\u00e4ts-Einstellungen dran ist. Lediglich die an den Konsolenbildschirm angepasste Aufl\u00f6sung und kleinere Einbu\u00dfen bei der Optik machen den Unterschied. Abgesehen davon spielt sich <i>Fire Emblem Warriors<\/I> im Mobilbetrieb aber genauso gut wie am TV-Bildschirm, wenn ihr nicht unbedingt die volle 60-Frame-Erfahrung braucht.<\/p>\n<p>Ach ja, wie sieht das Spiel jetzt abseits dieser technischen Details eigentlich aus? Auf jeden Fall nicht schlecht, das kann man wohl sagen! Die Umgebungen m\u00f6gen leider nicht alle gleicherma\u00dfen durch ihre schiere Abwechslung auffallen, sind aber dennoch durchdacht gestaltet und stellen spannende Schlachtenhintergr\u00fcnde dar. Die wirklichen Stars des Spiels sind jedoch die Charaktermodelle, die allesamt in ihren Animationen und Details gut das zum Ausdruck bringen, was die Figur ausmacht. Gleiches gilt f\u00fcr die englische Sprachausgabe, die euch sowohl in den zahlreichen Dialogsequenzen als auch w\u00e4hrend der K\u00e4mpfe begleitet. Hier kann lediglich die ausw\u00e4hlbare, allerdings nicht abschaltbare Systemstimme mit ihren st\u00e4ndigen Kommentaren ein wenig nerven. Freunde des japanischen O-Tons sollten zum Launch einen Blick in den eShop werfen: Aller Voraussicht nach wird dort n\u00e4mlich die originale Tonspur als kostenloser Download landen. Zu guter Letzt soll die Musik nicht unerw\u00e4hnt bleiben. Das Team von Omega-Force hat die St\u00fccke aus der <I>Fire Emblem<\/i>-Welt wunderbar neu gemischt und ihm einen passend, rockigen Ton verliehen, der f\u00fcr die <i>Warriors<\/i>-Reihe \u00fcblich ist. Das Ergebnis kann sich auf jeden Fall h\u00f6ren lassen. Vor allem das hoshidische Kampfthema \u201eErhellen\u201c sticht f\u00fcr mich besonders hervor und bringt mein Blut praktisch sofort in Wallung!<\/p>\n<p><iframe loading=\"lazy\" width=\"100%\" height=\"428\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/coZlitEj-eU\" frameborder=\"0\" allowfullscreen><\/iframe><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Dass die erste Kooperation zwischen Nintendo und dem unter Koei Tecmo stehenden Studio Omega-Force mit einem respektablen Erfolg endete, sollte kein Geheimnis sein. Da wundert es wenig, dass das Team direkt f\u00fcr ein neues Projekt eingespannt wurde, das diese Woche in Europa aufschl\u00e4gt: Fire Emblem Warriors. 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