{"id":100,"date":"2017-10-05T10:00:01","date_gmt":"2017-10-05T10:00:01","guid":{"rendered":""},"modified":"-0001-11-30T00:00:00","modified_gmt":"-0001-11-30T00:00:00","slug":"","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ps.501-legion.de\/?p=100","title":{"rendered":"Picross S"},"content":{"rendered":"<p>Schon auf dem Nintendo 3DS versorgte der japanische Entwickler Jupiter die Spielerschaft mit diversen Ausgaben der <i>Picross e<\/i>-Reihe. Auf der Switch ist die Vielfalt an R\u00e4tselspielen quasi noch nicht gegeben, weshalb das Team von Jupiter sich auch hier wieder in der Pflicht sieht, ein wenig R\u00e4tselkost zu ver\u00f6ffentlichen. Den Startschuss gibt das j\u00fcngst erschienene <i>Picross S<\/i>. Wie sich der Serieneinstand auf der Switch so schl\u00e4gt, das erfahrt ihr im folgenden Kurztest.<\/p>\n<p><b>Picross f\u00fcr Puristen<\/b><br \/>\n<img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/ps.501-legion.de\/files\/image_db\/75629.jpg\" alt=\"Bild 75629\" style=\"float: right;\">Die Switch bringt im Vergleich zum mittlerweile in die Jahre gekommenen 3DS so einige Vorteile. Von Features wie HD Rumble oder anderen Spielereien macht der Titel aber so gut wie keinen Gebrauch, so viel vorweg. Stattdessen bekommt man hier simples bis extrem knackiges Picross in seiner reinsten Form pr\u00e4sentiert. Das ist einerseits gut, auf eine Art aber auch sehr schade. Bevor ich zu den Details komme, erstmal eine kleine Auffrischung \u00fcber den Denksport an sich. Picross ist eine ebenfalls aus Asien stammende R\u00e4tselart, bei der man anhand vorgegebener Hinweiszahlen an den R\u00e4nder eines Gatters Felder markieren muss. Dabei folgt man gewissen Regeln. So muss etwa zwischen den ausgef\u00fcllten Feldergruppen in einer Reihe beziehungsweise Spalte immer mindestens ein Feld frei sein. Folgt man diesen Regeln korrekt, f\u00fcllt man die Felder nach und nach aus und irgendwann entsteht daraus ein Bild. Nach Abschluss eines R\u00e4tsels wird dieses dann noch vom System eingef\u00e4rbt und stellt so jedes Mal praktisch ein kleines Kunstwerk der Marke Pixel-Art dar. Das ganze System zu erkl\u00e4ren bringt aber keinen weiter. Fakt ist jedoch, dass man sich bei den teils immer schwerer werdenden R\u00e4tseln immer mehr anstrengen muss. Bei bestimmten Aufgaben wird es sogar notwendig, ein wenig zu prognostizieren wo bestimmte Felder ausgef\u00fcllt werden m\u00fcssen, da anhand der Zahlen keine hundertprozentige Bestimmung m\u00f6glich ist. Diese besonders harten N\u00fcsse halten sich aber weitestgehend zur\u00fcck. <\/p>\n<p><b>Einsteiger und Profis willkommen<\/b><br \/>\nWer mit solchen R\u00e4tseln, und noch nicht einmal mit Sudoku, zu tun hatte, der braucht sich nicht scheuen. <i>Picross S<\/i> begr\u00fc\u00dft den Spieler n\u00e4mlich mit einem kurzen, aber recht verst\u00e4ndlichen Tutorial. Experten m\u00fcssen die Einf\u00fchrung \u00fcbrigens nicht ewig durchkauen, sondern k\u00f6nnen die Hinweistafeln bequem \u00fcberspringen. Auch ist jedem selbst \u00fcberlassen, wie viel Hilfe man von der Software in Anspruch nimmt. Mit dabei ist etwa wieder da Tipp-Roulette, welches wahlweise zu Beginn zuf\u00e4llig ein paar Reihen und Spalten aufl\u00f6st. Auch werden bei Bedarf wieder die Hinweiszahlen blau gef\u00e4rbt, sofern sich in dieser Reihe oder Spalte gerade etwas erschlie\u00dfen l\u00e4sst. Letzteres stellt eher eine milde Hilfe dar, und war im Test quasi permanent angeschaltet, da es dank des optischen Hinweises lediglich ein wenig Sucherei erspart. Diese Hilfe kann man w\u00e4hrend des R\u00e4tselns auch jederzeit \u00fcber die Schultertasten deaktivieren. Man kann den Spie\u00df auch komplett umdrehen und sich beispielsweise nur Reihen oder Spalten mit Fehlern anzeigen lassen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/ps.501-legion.de\/files\/image_db\/75627.jpg\" alt=\"Bild 75627\" style=\"float: left;\">Im Gegensatz zu der mittlerweile sehr weit entwickelten Schwesterserie auf der 3DS-Familie geht <i>Picross S<\/i> aber leider ein, zwei Schritte zur\u00fcck. Beispielsweise fehlen spannende Modi wie das sogenannte Micross, wo aus mehreren kleinen R\u00e4tselgattern am Ende ein riesiges Bild entsteht. Stattdessen beschr\u00e4nkt sich Jupiter dieses Mal auf den Standardmodus sowie das Mega Picross. Dort erstrecken sich Hinweiszahlen auch \u00fcber zwei Reihen oder Spalten, was das Aufl\u00f6sen teils geh\u00f6rig erschwert. Das ist etwas schade, da es sich so anf\u00fchlt, als w\u00fcrde die Serie auf der Switch nochmal bei null anfangen. Immerhin hat man mit den jeweils 150 R\u00e4tseln beider Modi eine ganze Weile zu tun. Ebenfalls sehr \u00e4rgerlich, aber scheinbar eine Krankheit des Genres: Man kann keineswegs 300 verschiedene Bilder freir\u00e4tseln, da sich die Bilder in den beiden Spielvarianten doppeln. Lediglich die Reihenfolge des Vorkommens ist eine andere. In Sachen Handhabung und Pr\u00e4sentation braucht sich der Titel aber auf gar keinen Fall zu verstecken. Gesteuert wird bequem \u00fcber die Tasten oder den linken Stick, eine Touchsteuerung ergibt hier mangels Stylus sp\u00e4testens ab 10x10er R\u00e4tseln keinen Sinn mehr und ist daher nicht vorhanden. Dank des gr\u00f6\u00dferen Bildschirms wirkt nun auch alles etwas ger\u00e4umiger und man muss bei der gr\u00f6\u00dften Art von Picross-Gattern weniger die Augen zusammenkneifen. Lediglich der Soundtrack entt\u00e4uschte etwas. Zwar ist der Sound \u00fcberwiegend unaufdringlich und passt zur nachdenklichen Grundstimmung, jedoch spult gef\u00fchlt immer ein und derselbe Song rauf und runter. Da w\u00e4re wie bei der Modi-Auswahl etwas mehr drin gewesen.<\/p>\n<p>Anfangs erw\u00e4hnte ich \u00fcbrigens, dass <i>Picross S<\/i> nicht wirklich von Switch-spezifischen Features Gebrauch macht. So ganz die Wahrheit war das nicht, denn Jupiter hat immer ein wenig den Koop-Gedanken der Joy-Con-Hardware implementiert. So kann man im R\u00e4tselmen\u00fc etwa kurz in Controllersetup springen und dort zwei Joy-Cons oder Controller anmelden. Sind zwei Einheiten registriert, darf man die Bilderr\u00e4tsel sogar kooperativ l\u00f6sen, wobei ein Spieler blau und einer rot ist. F\u00fcr unterwegs ist diese Erg\u00e4nzung sicherlich mal ganz nett, in der Regel malt man aber auch nicht zu zweit in einem Sudoku-Block herum.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Schon auf dem Nintendo 3DS versorgte der japanische Entwickler Jupiter die Spielerschaft mit diversen Ausgaben der Picross e-Reihe. Auf der Switch ist die Vielfalt an R\u00e4tselspielen quasi noch nicht gegeben, weshalb das Team von Jupiter sich auch hier wieder in der Pflicht sieht, ein wenig R\u00e4tselkost zu ver\u00f6ffentlichen. 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